Herzlich Willkommen auf den Seiten der Basilikamusik Kevelaer!


v.l. Basilikaorganist Elmar Lehnen, Chordirektor Romano Giefer,  Basilikakantor Sebastian Piel
v.l. Basilikaorganist Elmar Lehnen, Chordirektor Romano Giefer, Basilikakantor Sebastian Piel

Basilikamusik Kevelaer - dieser Begriff steht für rund 200 Mitglieder im Musikverein Kevelaer und im Verein BasilikaMusikSchule Kevelaer e.V. sowie die hauptamtlichen Kirchenmusiker, die für die Gestaltung der Kirchenmusik an ihrer Wirkungsstätte zuständig sind, der Päpstlichen Wallfahrtsbasilika St. Marien Kevelaer.


Verschiedene Chöre und Ensembles für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, zwei Laien-Orchester, die große symphonische Seifert-Orgel, die Orgeln in den anderen am Kapellenplatz gelegenen Gotteshäusern sowie deren beeindruckendes Geläut prägen den mannigfaltigen Klang unserer Basilikamusik. Deren Sitz ist das Priesterhaus am Kapellenplatz mit dem Musiksaal, Unterrichts- und Freizeiträumen und einem Büro.

 

Wir laden Sie ganz herzlich ein, an dieser Stelle mehr über uns und unsere vielfältigen musikalischen Aktivitäten zu erfahren! 

Kevelaerer Kinder begeistern mit David-Oratorium
Kevelaer. Den musikalischen Auftakt in die Advents- und Weihnachtszeit gestalteten die Kinderchöre der Basilikamusik in der Clemenskirche am Klostergarten. Unter der Leitung von Romano Giefer und Sebastian Piel wurde das Kinderoratorium "David und Jonathan" von Gerd-Peter Münden aus dem Jahr 1996 aufgeführt. Mehr als 50 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 17 Jahren sangen und spielten die Geschichte des großen Königs von Israel, wie sie es ein halbes Jahr zuvor bereits im Münsteraner Dom gemacht hatten. "Es war der Wunsch der Kinder, das komplette Stück in der Adventszeit in Kevelaer zu spielen", erzählte der Leiter der Basilikamusik. Bei der Begrüßung dankte Giefer insbesondere Schwester Hildegard und den Clemensschwestern. Auch die Eltern hatten im Vorfeld viel Unterstützungsarbeit geleistet. Das Publikum in der voll besetzten Kirche forderte er auf: "Applaudieren Sie am Ende laut und füllen Sie die Körbchen leise." Von Liss Steeger

In der Geschichte von David (Tim Koppers) und Jonathan (Maria Voss) geht es um Freundschaft. Jonathan, der Sohn des Königs Saul (Johanna Janßen), ist mit David, der später Goliath besiegt, befreundet. Als er erfährt, dass sein Vater David umbringen will, rät er seinem Freund, zu fliehen. Das Publikum musste schmunzeln, als rund zehn Mädchen "die Alten" spielten und der schwerhörige Methusalem immer alles falsch verstand. Es hieß "Er soll sich in Kevelaer verstecken". Methusalem wiederholte, was er verstanden hatte: "Wer soll verrecken?" Perfekte sprachliche Choreinsätze waren durchdrungen mit Entsetzen: "Samuel? Der Prophet?" oder "Verflucht? Unsern König Saul?" Im Krieg gegen die Philister fallen König Saul, sein Sohn Jonathan und viele Menschen. Am Ende wird David zum König von Israel gekrönt. Pastor Rolf Lohmann war einer der begeisterten Zuschauer und wurde von Giefer entdeckt. Der Wallfahrtsrektor dankte für dieses "schöne Oratorium. Das war alles so sicher, so gut vorbereitet und einstudiert." Er entließ das Publikum nach einem gemeinsamen "Vater unser" und einem Segen in den abendlichen ersten Advent.

Quelle: RP